Wir über uns
Wir stellen uns vor!

Wer sind wir und was wollen wir?

Wir sind Erwachsene und Jugendliche, die konfessionsübergreifend Kindern den christlichen Glauben näher bringen wollen.

Einmal im Jahr, meistens im Oktober, laden wir deshalb Sechs- bis Elfjährige zum ökumenischen Kinderbibeltag ein. An diesem Tag wollen wir sie durch biblische Geschichten fühlen lassen, dass „alle Menschen Kinder Gottes“ sind.

Durch Singen, Basteln, Spielen und Beten erleben die Kinder die Geschichten der Bibel mit allen Sinnen: sozusagen hautnah. Zum Abschluss dieses Tages feiern wir gemeinsam ein Fest.

Ein solcher Tag will vorbereitet sein:

Wir treffen uns ab Mai bis Oktober ungefähr sechsmal in einer kleinen Gruppe – Nachwuchs immer erwünscht! -, sammeln Vorschläge und Ideen, um den ökumenischen Kinderbibeltag kindgerecht und liebevoll zu gestalten.

Haben Sie Lust Ihre Gaben beim Kinderbibeltag mit ein zu bringen und möchten beim Vorbereiten und Durchführen mit dabei sein? Oder möchten Sie mehr über den Ökumenischen Kinderbibeltag erfahren, so wenden Sie sich an unsere Ansprechpartnerinnen

Verantwortliche:

Frau Mechthild Schwane   Tel. 06224 – 15928

Frau Yvonne Stuber           Tel. 06224 – 15294

Termin/Ankündigungen

 

 

 

 

Berichte
18. Ökumenischer Kinderbibeltag in Nußloch

„Echt spritzig“

Hallo Lisa,
am Samstag, den 19.10.2019, war ich beim ökumenischen Kinderbibeltag in Nußloch. Das war ein toller Tag. Und weißt du, wer auch mit dabei war? Kasimir und sein Freund, das Wassertröpfchen. Zusammen mit den beiden erlebten wir einen echt spritzigen Kinderbibeltag.
Als alle da waren, begrüßten Frau Schwane, Kasimir und das Wassertröpfchen uns und wir entdeckten gemeinsam, was unter den blauen Tüchern, die mitten im Raum auf dem Boden lagen, verborgen war. Es ging um das Thema Taufe!

Nachdem wir noch zwei Lieder gesungen hatten und Gemeindereferentin Frau Ziegler für uns und den Tag um Gottes Segen gebeten hatte, ging es los. In Kleingruppen durchwanderten wir am Vormittag vier Stationen, die alle etwas mit der Taufe zu tun hatten.

Da gab es die Station Schriftrolle.
Hier erfuhren wir die Geschichte von zwei Männern und einer Schriftrolle:
Der eine Mann war ein Kämmerer aus Äthiopien, der andere war der Apostel Philippus. Der Mann aus Äthiopien war in Jerusalem gewesen und befand sich mit seinem Wagen auf der Heimfahrt. Während der Fahrt las er in einer Schriftrolle vom Propheten Jesaja und seinen Hinweisen auf Jesus. Doch er verstand nicht, was er las.
Philippus bekam vom Heiligen Geist den Auftrag, zum Wagen des Kämmerers zu gehen. Er hielt den Wagen des Kämmerers an und fragte, ob er ihm helfen könnte? Der Mann sagte ja und so setzte sich Philippus mit in den Wagen und erzählte von Jesus, wie er gekreuzigt worden war und dass Gott ihn auf wundersame Weise wieder von den Toten auferweckt hatte. Er schilderte, wie er und seine Freundinnen und Freunde Kraft bekommen hatten, ein ganz neues Leben zu führen. Der Äthiopier war sehr beeindruckt. In diesem Moment fuhren sie an einem Fluss entlang. Da sagte der Äthiopier zu Philippus: „Schau, da ist Wasser. Ich würde mich gerne taufen lassen. Auch ich will ein Christ sein.“
Da hielten sie den Wagen an, gingen zusammen ans Wasser und Philippus taufte den Mann aus Äthiopien. Voller Freude setzte der Mann seinen Weg fort.

Zur Erinnerung an diese Geschichte durfte jeder von uns eine Schriftrolle basteln, in der die Geschichte und ein Bild von den beiden Männern zu sehen war.

In der Station Wasser ging es spritzig zu.
Wir fanden heraus, dass Wasser zum Beispiel reinigend, erfrischend, durstlöschend oder zerstörerisch sein kann, es kann aber auch Dinge tragen, so wie das Floß auf einem Bild, das wir sahen.
Nun hörten wir die Geschichte von Jesus und der Sturmstillung. In der Geschichte war das Wasser bedrohlich und machte den Jüngern Angst. Doch als sie merkten, dass Vertrauen und ein fester Glaube in schwierigen Situationen helfen kann, wurde alles gut. Zur Erinnerung hieran konnte jeder von uns ein Nussschalen Boot basteln, auf dessen Segel folgender Satz zu lesen war: „Mit Jesus wird alles gut!“.

Nach so viel Wasser ging es weiter zur Namens-Station.
Hier stand unser Name im Mittelpunkt. Wir gestalteten eine persönliche Namenskarte. Lisa, weißt du, was mein Name bedeutet?
Die Namensbedeutung von Yvonne ist „Die Bogenschützin“. Einen Bogenschützen zu zeichnen war gar nicht so einfach.

So, nun noch zur letzten Station, das war die Taufkerze.
Hier erfuhren wir, welche Bedeutung die Symbole Kreuz, Regenbogen, Wasser und Fisch, die auf einer Taufkerze sind, haben.
Zum Beispiel das Wasser ist ein Zeichen des Lebens. Und der Fisch ist ein Zeichen aller Christen auf der Welt. Früher galt er als geheimes Zeichen der Christen. Lisa, und weißt du was, die Taufkerze selbst symbolisiert das Licht, das mit Jesus in die Welt gekommen ist. Und auch wir tragen mit der Taufe das Licht in die Welt.
Hier durfte jeder von uns eine kleine Taufkerze gestalten.

Nachdem wir alle Stationen durchlaufen hatten, trafen wir uns wieder im großen Saal. Hier war schon alles fürs Mittagessen vorbereitet. Zusammen sangen wir noch ein Lied und beteten ein Tischgebet. Zu essen gab es leckere Wurst- und Käsebrötchen, Lauge Bobelin, dazu gab’s Gurken und Paprika und auch Äpfel. Das hat geschmeckt. Als wir dann alle wieder gestärkt waren, ging es raus in den Park, wo wir uns austoben konnten.

Dann war die Mittagspause um und wir gingen alle zusammen mit Kasimir und dem Wassertröpfchen in die evangelische Kirche.
In der Kirche setzten wir uns in die vordersten Reihen, so dass wir den Taufstein und all die Dinge, die um ihn lagen, gut sehen konnten. Da waren ein Taufkleid, Namensschilder und eine Taufkerze und wir konnten das, was wir am Vormittag in den Stationen erfahren hatten, gut miteinbringen. Wir stellten uns in einem großen Kreis um den Taufstein und hörten nun die Geschichte von Jesus und den Kindern. Zu der Geschichte gab es Bewegungen, die wir zusammen mit unseren Gruppenleitern machten. Nachdem wir noch ein, zwei Bewegungslieder gesungen hatten – eines war „Gottes Liebe ist so wunderbar“ –  gingen wir wieder zurück ins Gemeindehaus.

Wir spielten dann noch ein Spiel, das mit dem Thema Taufe zu tun hatte.

Mit dem Lied „Vom Anfang bis zum Ende“ und einem Gruppenfoto ging ein „echt spritziger“ Kinderbibeltag zu Ende.

Ich bin jetzt schon gespannt, wen Kasimir nächstes Jahr zum ökumenischen Kinderbibeltag mitbringt. Dann musst du unbedingt mitkommen, das wird super.

Gruß, Deine Freundin Yvonne


Bericht: Y.St
Bilder: Y. St.

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An dieser Stelle möchten sich die kath. und evang. Kirchengemeinde recht herzlich bei allen Helferinnen und Helfern, die diesen Tag vorbereitet und mitgestaltet haben, bedanken.

 

Archiv
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