Wald
Naturerfahrung pur!

Waldtage

Einmal in der Woche gehen wir mit der gesamten Gruppe in den Wald. Ein Waldtag ist aus unserer pädagogischen Sicht für die gesamte Entwicklung der Kinder sehr wertvoll.

Der Waldtag bietet ein vielfältiges Erfahrungsfeld und einen großen Erlebnisraum. Im Wald haben die Kinder die Möglichkeit zu spielen, zu entdecken, zu erforschen und die Natur mit ihrer Vielfalan Pflanzen und Tieren kennen zu lernen.

Unsere Ziele für den Waldtag sind:

  • Naturerfahrung
  • Aufenthalt an der frischen Luft
  • Bewegungsmöglichkeiten/Motorik
  • Spielmöglichkeiten
  • Kreativität und Phantasie fördernd e Umgebung kennen lernen

Ihr Kind kann in natürlicher Umgebung all seine Sinne entfalten und seine körperlichen und geistigen Fähigkeiten entwickeln. Es kann lebenswichtige Zusammenhänge und das Zusammenwirken von Pflanzen-, Tier- und Menschenwelt verstehen lernen. Unser Frühstück nehmen wir auch während des Aufenthaltes im Wald ein. Die Regeln während dem Waldtag erarbeiten wir mit den Kindern gemeinsam, um einen gefahrlosen, lehrreichen und schönen Waldaufenthalt zu gewährleisten.

Fahrrad
Freude an der Bewegung!

Fahrradtag

Alle Kinder wollten den Erziehern zeigen, dass sie Fahrrad fahren können.
Also haben wir einen Tag – der Donnerstag – im letzten Kindergartenjahr festgelegt, an dem alle ihr Fahrrad und den Helm mitbringen konnten. Alle Kinder kommen an diesem Tag mit dem Rad. Die Räder werden auf Verkehrssicherheit geprüft und dann darf jeder zeigen, wie gut er fahren kann. Für einige ist es ein besonderer Ansporn, viele lernen das fahren ohne Stützräder oder steigen vom Laufrad direkt auf das Fahrrad um.

Das Radfahren im Paul-Gerhardt-Kindergarten findet unter folgenden Aspekten statt:

  • Freude an der Bewegung fördern
  • psychomotorische und fahrpraktische Fähigkeiten steigern
  • Verkehrserziehung anbahnen
  • Fahrrad zum Gegenstand von Mobilitätsbildung machen
  • Anregung, Wege mit dem Fahrrad zu bewältigen

 

13 Bausteine [es fehlen noch 4], die im Rahmen unseres Fahrradtages vermittelt werden:

  • Fahrradcheck
  • Fahrradparcours
  • Fahren in der Gruppe
  • Fahrradstationen
  • Platten flicken
  • Zeichen und Regeln
  • Fahrradhelm
  • „Achtung Auto“
  • Erste Hilfe
Unsere 'MAXI'-Kinder
Das letzte Jahr vor der Schule ...

Die „Vorschulzeit“ umfasst die gesamte Zeit, die ein Kind vor der Schule erlebt. Von Geburt an, beginnt ein Kind, Lern-, Bildungs- und Entwicklungsprozesse zu durchlaufen, indem es sich selbstständig und aktiv mit seiner Umwelt auseinander setzt.

Den wichtigsten Einfluss auf Lern- und Entwicklungsprozesse eines Kindes stellt dessen soziales Umfeld dar. Emotionale Sicherheit, vertraute Bezugspersonen, sowie Beständigkeit und sichere Bindungen sind die Grundvorraussetzung für eine positive und ganzheitliche Entwicklung und gelingende Lernprozesse. Neueste Erkenntnisse der Hirnforschung belegen, dass das Kind nur dann nachhaltig lernt, wenn es mit Freude und seinem individuellen Entwicklungsstand entsprechend agieren kann.

(Quelle: Neurobiologie, Manfred Spitzer)

Unter diesen Gesichtspunkten gestalten wir die letzten beiden Kindergartenjahre. Unsere wichtigste Intention dabei ist es, die künftigen Schulkinder in der sensiblen Phase des Übergangs von Kindergarten in die Grundschule begleiten, ihre Neugier und Freude zu wecken und Ängste vor Neuem zu abzubauen.

Täglich treffen sich die Midi- und Maxi-Kinder. Dort erarbeitet die Gruppe die Themen, die sich an den gemeinsamen und aktuellen Interessen der Kinder orientieren.

Feste Bestandteile der Arbeit mit den Maxi-Kindern sind:

  • Exkursionen in die Stadt
  • Besichtigungen örtlicher Einrichtungen wie Feuerwehr, Bücherei, Kirche …
  • Waldexkursionen „Wir erkunden die Natur“
  • Gemeinsame Experimente
  • Geschichten hören und erzählen
  • Werken und Basteln

Vorschulische Grundlagen und Kompetenzen wie psycho-soziale, motorische, kognitive, sprachliche sowie kreative Kompetenzen werden spielerisch angebahnt.
Unser Ziel ist es, Bildungsprozesse sowie Lernsituationen zu schaffen, in denen ein Kind seine individuellen Fähigkeiten und Ressourcen entdecken und nutzen kann.

Garten
Hier fehlt noch ein Text ...

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Kooperationen
Qualifizierte Arbeit erfordert den permanenten Austausch

Qualifizierte Arbeit braucht den regelmäßigen Dialog mit anderen Institutionen und anderen Menschen. Wir können nicht alleine alle Erwartungen, Forderungen und Wunsche bewältigen. Deren Fachkompetenz nutzen wir auch, um unsere eigene Fachkompetenz zu erweitern und sie situativ in den pädagogischen Kontext einzubinden.

Kooperationen treffen wir mit folgenden Institutionen:

  • Gesundheitsamt
  • Erziehungsberatungsstelle
  • Jugendamt
  • Sozialamt
  • Sozialpädiatrisches Zentrum in Heidelberg
  • Ergotherapeuten
  • Logopäden
  • Kinder- und Jugendpsychotherapeuten
  • Frühförderstellen
  • Grundschulen
  • Sozialpädagogische Fachschulen fur Erzieher und Kinderpfleger

Die Kooperationen und der Austausch mit den einzelnen Fachkompetenzen nimmt in unserer Einrichtung einen hohen Stellenwert ein, um die individuelle Entwicklung der Kinder positiv zu begleiten und zu unterstutzen.

 

Unsere enge Kooperation mit der Grundschule und der zuständigen Kooperationslehrerin ermöglicht den Kindern einen komplikationslosen Übergang von dem Kindergarten in die Grundschule. Der Übergang von dem Kindergarten zur Grundschule stellt für die Kinder ein wichtiger Entwicklungsschritt dar. Dieser wird von den Erzieherinnen und den zuständigen Kooperationslehrerinnen aktiv begleitet. Ziel ist es, dass die Kinder den Wechsel als positiv erfahren und gut gerustet in die neue Lebenssituation gehen. Daher ermöglichen wir den Kindern zum Einen, Kompetenzen zu entwickeln, die sie fur die neue Lebenssituation brauchen. Dazu gehören die Fähigkeiten, sich selbst zu vertrauen, Probleme selbstständig lösen zu können, in veränderten Situationen handlungsfähig zu bleiben. Zum Anderen geht es um die zielgerichtete Gestaltung des Übergangsprozesses im letzten Jahr vor der Schule.

Es finden regelmäßige Austauschtreffen statt. Hierzu gehen die Kinder in die Grundschule und besuchen die Lehrerin. Sie bereitet eine Unterrichtseinheit vor, die die Kinder aktiv mitgestalten können. Hierbei sollen die Kinder vor allem die Regeln des Alltags eines Grundschultages kennen lernen und die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder werden anhand der Übungen geprüft. Somit erhält die Lehrerin einen ersten Eindruck.

Diese Phase ist wichtig fur die Kinder, wie auch fur die Lehrerin. Die Kinder lernen die Schule und die Unterrichtsräume kennen und lernen sich auch entsprechend den Regeln zu verhalten. Die Lehrerin lernt die Kinder mit ihren individuellen Stärken und Schwächen kennen und kann somit beratend zur Seite sein, sollte eine andere Schulform oder eine Rückstellung in der Überlegung sein. Elterngespräche, die auf die kommende Einschulung bezogen sind, werden dann von der Lehrerin gemeinsam mit den zuständigen ErzieherInnen geplant und durchgeführt. Sie werden in der Absicht gefuhrt, eine Entscheidung zu Gunsten des Kindes zu bewirken und anhand der Beobachtungen den Eltern auch versucht zu verdeutlichen wie der Lernstand des Kindes momentan ist und in welcher Form evtl. noch von Seiten der Eltern noch unterstutzt werden kann, um Problemen entgegen zu wirken.

 

Kinder brauchen mehr öffentliche Aufmerksamkeit.

Wir arbeiten mit den Kindergärten vor Ort im Dialog und setzen uns für die Bedürfnisse der Kinder und Familien nach Bildung, Erziehung und zum Schutz des Kindes ein.
Unser Anliegen ist es, mit der Kommune Nußloch eine Kooperation entstehen zu lassen, die die jeweiligen Ressourcen der Kooperationspartner berucksichtigt und Möglichkeiten erkennbar werden lassen, die das Angebot für Kinder und Eltern erweitern und eine Verankerung der Kitas  als Lebens- und Lernort unterstreichen. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit legen wir auch einen besonderen wert darauf, Menschen für unsere Arbeit und den Paul-Gerhardt-Kindergarten/Krippe zu interessieren und aufmerksam zu machen. Dies geschieht durch Präsentationen; wie z.B. Tag der offenen Tür, Zeitungsberichte, Gestaltung gemeinsamer Feste.

Religionspädagogik
Unser religionspädagogischer Auftrag

Auszug: Brief an die Eltern über in der Ordnung der Tageseinrichtungen für Kinder in der Landeskirche Baden:

„ … Diese Einrichtung ist ein Angebot unserer Kirche. Sie ist mit ihrem Erziehungs-, Bildungs- und Betreuungsauftrag in das Leben unserer Kirchengemeinde einbezogen und vermittelt in kindgemäßer Form elementare Inhalte christlichen Glaubens, vor allem durch Geschichten, Lieder, Gebete, Spiele und bei der Feier kirchlicher Feste. Unsere Einrichtung soll ein Ort sein, an dem Annahme und Nächstenliebe erfahrbar werden und Gespräche mit Eltern uber Glaubensfragen möglich  sind …“

Auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes verpflichten wir uns, die uns anvertrauten Kinder respektvoll zu behandeln und fur eine Atmosphäre der Wertschätzung zu sorgen. Wir schutzen sie vor psychischer und physischer Gewalt, nehmen die Unterschiede im Hinblick auf Kultur, Religion und Herkunft wahr, akzeptieren und respektieren sie.

Der Paul-Gerhardt-Kindergarten ist offen für alle Kinder, unabhängig von Herkunft, sozialer Stellung und Konfession. Kinder sind einmalig und von Gott gewollt. In unserem Kindergarten und in der Krippe nehmen wir alle Kinder so an, wie sie sind.

Für unsere Arbeit ist es uns sehr wichtig, den Kindern die Achtung vor Gott, dem Menschen, sowie Akzeptanz und Toleranz nahezubringen.

Unsere Aufgabe sehen wir auch darin, den Kindern, sowie deren Familien den christlichen Glauben zu eröffnen und zu vertiefen. Wir bieten den Kindern eine Möglichkeit Glaubenserfahrungen zu machen, sowie uns als Vorbilder zu erleben. Durch unsere Gottesdienste schaffen wir Begegnungsmöglichkeiten fur die Familien, so dass  diese den gelebten Glauben erfahren.

Die Kinder erleben die christlichen Grundwerte im Erzählen biblischer Geschichten, sowie bei der Feier von christlichen Festen. Im täglichen Miteinander werden Glaubenserfahrungen und christliche Tradition weitergegeben. Christliches Denken und Religion ist ein Leitfaden unserer pädagogischen Arbeit.

In unserer religionspädagogischen Arbeit vermitteln wir neben den Grundaussagen des christlichen Glaubens auch folgende christliche Werte:

  • Wir nehmen jeden so an, wie er ist – mit all seinen Schwächen und Stärken
  • Wir bieten allen Kindern Situationen an, in denen sie Glaubenserfahrungen machen können
  • Wir sind ein aktiver Teil der Kirchengemeinde
  • Wir machen deutlich, dass auch Kinder mit anderen Religionen, Traditionen und Lebensweisen bei uns willkommen sind und akzeptiert werden

Das Feiern der christlichen Feste ist ein fester Bestandteil in unserer Einrichtung. Deshalb bereiten wir die Kinder in vielen gemeinsamen Gesprächen und Angeboten auf diese Feste vor. In unserem Kindergarten gehört es schon zur Tradition, dass wir Weihnachten und Ostern mit einer kleinen Andacht an der Waldkirche in Nußloch feiern und anschließend im Wald das Fest ausklingen lassen.

Während des Alltags setzen wir religionspädagogische Akzente, indem wir mit den Kindern religiöse Lieder singen, beten, biblische Geschichten erzählen, religiöse Bilderbucher ansehen und Angebote gestalten. Unsere religionspädagogische Angebote werden einmal im Monat von Frau Pfarrerin Mager durchgeführt. Durch die Gestaltung religionspädagogischer Einheiten von der zuständigen Pfarrerin erleben die Kinder den direkten Kontakt zu der Kirchengemeinde und auch zur Kirche. Es findet einmal im Monat vormittags ein Kindergottesdienst fur alle Kindergartenkinder im Verlauf des Kindergartenalltages statt. In diesem Gottesdienst wird das Thema der religionspädagogischen Einheit aufgegriffen und vertieft.